Ein Backup ist der erste Schritt.
Was ist der zweite?

Einen Zettel, eine Metallplatte, vielleicht sogar eine eigene Cipher-Tabelle. Du hast dir dabei etwas gedacht. Und trotzdem bleibt eine offene Frage.

Der zweite Schritt →


Das Problem

Zwei Ziele. Ein Widerspruch.

Dein Backup muss zugänglich genug sein, damit du im Notfall rankommst. Und unsichtbar genug, damit es niemand sonst tut. Beides gleichzeitig geht nicht.


Verlust

Dein Backup existiert physisch. Schön verpackt in einem blickdichten, versiegelten und manipulationssicheren Umschlag. Feuer, Wasser, ein Umzug, eine unaufmerksame Sekunde und es ist weg.

Dein letztes, dein einziges Backup. Kein Kundenservice, keine Wiederherstellung, kein Weg zurück. Die Bitcoin sind für immer unerreichbar. Nicht gesperrt. Weg.

Die Konsequenz: Du brauchst mehrere Kopien, an mehreren Orten.

Stiller Zugriff

Trotz aller Sorgfalt findet jemand deine Backup-Karte, liest sie, fotografiert sie vielleicht. Du merkst nichts davon. Kein Alarm, keine Benachrichtigung.

Die Wallet sieht normal aus. Dann ist sie plötzlich leer. Nur eine letzte Transaktion ins Unbekannte.

Die Konsequenz: Jede Kopie, jeder Ort, jede Person die es sieht, ist ein Risiko.

Die Lösung für das eine ist das Problem beim anderen. Das ist kein Fehler von dir. Es ist ein Strukturproblem.

Mehr Redundanz senkt das Verlustrisiko. Es vergrössert aber das Risiko, dass die Backup-Karte gefunden werden kann. Mehr Abschottung schützt vor Zugriff. Es erhöht aber das Risiko, dass das Backup im Notfall nicht mehr verfügbar ist. Du kannst eine Seite verbessern. Immer auf Kosten der anderen.

Also fügt man Schichten hinzu: Passphrase, Metallplatte, eigene Cipher-Tabelle. Am Ende glaubt man, eine Lösung gefunden zu haben.

Das Risiko zieht nicht ab. Es zieht um. Jede neue Schicht muss halten: unter Stress, im Erbfall, ohne dich. Das Setup wird theoretisch stärker. Und praktisch fragiler.


Dieses Dilemma hat einen Namen. Es ist kein Disziplinproblem. Es ist ein Strukturproblem. Warum das so ist →


Die Idee

Zwei Teile, die sich gegenseitig brauchen.

Fortego trennt dein Backup in zwei unabhängige Teile. Jeder Teil hat eine eigene Zuständigkeit.

Dein Backup

Dein Backup

Du legst es an. Du verteilst es. Beliebig viele Kopien, beliebig viele Orte. Eine zu Hause, eine im Tresor, eine beim Anwalt.

Du

Dein CodeBook

Dein CodeBook

Fortego bewahrt es auf. Verschlüsselt, kontrolliert, nur nach einem definierten Prozess freigegeben.

Fortego

Erst beides zusammen ermöglicht die Wiederherstellung deiner Hardware Wallet.

Wer deine Karte findet, kommt ohne das CodeBook nicht weiter. Du trägst die Verantwortung für deine Karte. Fortego trägt die Verantwortung für das CodeBook. Jede Seite fokussiert sich auf ihren Teil. Nicht weil beide disziplinierter sind. Weil die Struktur es so verlangt.


Das Prinzip

Kein Eingabefeld. Kein Upload.

Deine Seed-Wörter erreichen Fortego nicht. Nicht weil wir es versprechen. Weil der Weg dafür schlicht nicht existiert. Prüf es selbst →

0

Eingabefelder

Kein Feld, in das du ein Seed-Wort tippst. Nicht im Setup, nicht bei der Verifikation, nicht bei der Wiederherstellung.

0

Uploads

Kein Upload deiner Wörter. Keine versteckte Übertragung. Dein Browser schickt keine Seed-Wörter an unsere Server.

Nur lesen.

Der komplette Prozess

Du liest das CodeBook. Du schreibst mit der Hand. Du gibst die Wörter in deine Hardware Wallet ein. Nicht in Fortego.

Selbst wenn jemand unsere Server kompromittiert: Das CodeBook liegt verschlüsselt. Der Schlüssel dazu liegt offline. Wer einbricht, findet unlesbares Material.


Schritt für Schritt

So läuft es ab.

Schritt 1

CodeBook öffnen. Wörter abschreiben.

Du loggst dich in die Fortego WebApp ein. Du gibst deine E-Mail-Adresse ein und anschliessend den Code, den wir dir schicken. Das CodeBook öffnet sich: links alle 2048 Bitcoin-Wörter in der Standardreihenfolge, rechts dieselben Wörter in deiner persönlichen, zufällig generierten Reihenfolge.

Du suchst jedes deiner 24 Wörter in der linken Spalte. Das Wort daneben schreibst du mit der Hand auf deine Karte.

Kein Eingabefeld. Kein Tippen. Du liest und schreibst. Was auf deiner Karte steht, sind echte Bitcoin-Wörter. Ohne das CodeBook ergibt sich daraus keine funktionierende Wallet.

Zum Abschluss kannst du dein Backup prüfen: Die Spalten tauschen die Rollen. Du siehst deine Ersatzwörter links und findest die Originale rechts. Derselbe Ablauf wie bei der Wiederherstellung. Eine Übung, kein Extra-Schritt.

Du Fortego

CodeBook als zweiter Baustein

Schritt 2

Karten kopieren. Verteilen.

Mach mehrere identische Kopien deiner Backup-Karte. Verteile sie auf verschiedene Orte. Eine zu Hause. Eine im Tresor. Eine bei einer Vertrauensperson.

Jede dieser Kopien ist für einen Finder wertlos — das CodeBook liegt bei Fortego. Mehr Orte bedeuten mehr Resilienz. Die Vertraulichkeit bleibt gleich.

Das Verlustrisiko sinkt durch Redundanz, ohne Abstriche bei der Vertraulichkeit. Das ist der Kern der Trennung.

Du

Verteilte Backup-Kopien

Schritt 3

CodeBook anfordern. Wallet wiederherstellen.

Du loggst dich ein und forderst dein CodeBook an. Wir prüfen und bereiten es vor. Nach bis zu 24 Stunden stellen wir es dir bereit.

Du öffnest das CodeBook. Ersatzwörter links, Originale rechts. Du gibst die originale Seed-Phrase in deine Hardware-Wallet ein.

Kein Tippen in Fortego. Kein Upload. Nur lesen. Derselbe Ablauf wie beim Setup.

Du Fortego

Wiederherstellung mit zwei Bausteinen


Fortego fragt dich nie nach deiner Seed Phrase. Gib deine 12 bis 24 Wörter nirgends ein. Warum das wichtig ist →


Keine Abhängigkeit

Dein Setup bleibt. Fortego kommt dazu.

Keine neue Hardware-Wallet. Kein Bitcoin-Transfer. Kein Lock-in.

Du behältst die Kontrolle über dein Backup. Fortego hält das CodeBook unter Verschluss. Du kannst Fortego jederzeit abkoppeln. Dein Setup läuft weiter wie bisher. Deine Hardware-Wallet bleibt unberührt. Deine Bitcoin bleiben, wo sie sind.

Fortego funktioniert mit jeder Hardware-Wallet, die eine Seed Phrase verwendet.


Bereit?

Du weisst jetzt wie es funktioniert.

Der nächste Schritt ist klein. Kostenlos starten, CodeBook anlegen, erste Backup-Karte schreiben.

Beta-Test starten

Kostenloser Zugang. Keine Kreditkarte.


Fragen?

Sieht Fortego meine Seed-Phrase?

Nein. Dazu fehlt der Weg. Fortego hat kein Eingabefeld für Seed-Wörter, keinen Upload-Mechanismus, keinen Prozess, der deine Wörter empfangen könnte. Du liest das CodeBook, schreibst mit der Hand und gibst die Wörter in deine Hardware-Wallet ein. Nicht bei Fortego.

Ich hab mir selbst etwas ausgedacht, um meine Wörter zu verschlüsseln. Brauche ich Fortego trotzdem?

Grundsätzlich ein risikoreicher Gedanke. Du hast das ursprüngliche Dilemma → nur verschoben: deine selbst erstellte Lösung muss irgendwo liegen. Verlierst du sie, ist dein Backup ohne Wert. Kopierst du sie, hast du dasselbe Zugriffsrisiko wie mit der Seed Phrase selbst. Fortego bringt die Infrastruktur für die Trennung. Nicht nur die Idee.

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